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HOFfnung

Cornelia Kriechbaumer 
Entwurf und Modell, 2016
die architektur / Konzeption und Entwurf

IM RHYTHMUS DER HÖFE
Die Komposition macht die Musik. Eine Anordnung der Module in Nord-Süd und West-Ost-Orientierung  und ein regelmäßiges Versetzen führt dazu, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Einzelteile wird. Die Fläche, die übrig bleibt ist nicht der Rest, sondern steht im Mittelpunkt: urbane Höfe, private Gärten, Terrassen als erweiterte Wohnzimmer und Plätze, die zum Verweilen einladen.

IM KONTAKT MIT DEM UMFELD
Die Siedlung reagiert im Osten und Süden auf die bestehenden Gebäude und lässt im Westen die Obstbaumwiese mit dem alten Baumbestand hereinwandern. Auch die Kastanienbäume mit den mächtigen Kronen werden in die Struktur integriert. Zur Straße hin erhebt sich die Siedlung über das natürliche Gelände hinaus. Der  Freiraum darunter kann für Parkplätze verwendet werden oder sich in Raum für Büros und öffentliche Einrichtungen verwandeln.

LANDSCHAFTSFILTER
Private und öffentliche Räume wechseln sich in der Siedlung ab. Die offene Struktur kämmt die Landschaft und lässt im Zwischenraum der Stränge geschützte Gärten entstehen. Die Balkone sind die verbindende Grenze der Innen- und Außenräume. Im Inneren entsteht durch das Durchlöchern des Gefüges ein Flechtnetz aus Wegen, die in der Nord-Süd-Achse die außenliegenden Stiegen aufnehmen und durch eine urbane Hoflandschaft führen. In der West-Ost-Achse werden die innenliegenden Treppen angestochen und die privaten Grünräume punktuell durchbrochen. Es entwickelt sich ein Spiel aus Enge und Weite, privaten und öffentlichen Plätzen.

Diese Arbeit entstand im Rahmen des Projektes "DIE BLEIBE Für uns und die Neuen"

Grundriss © Cornelia Kriechbaumer, 2016
Lageplan © Cornelia Kriechbaumer, 2016
"HOFfnung" © Cornelia Kriechbaumer, 2016