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Policy Statement

Die Kunstuniversität Linz verfolgt Internationalisierung unter drei wesentlichen Aspekten:  

1. Fachliche Internationalität
Kunst und Design sind internationale Berufs- und Forschungsfelder. Sowohl Curriculum als auch Forschungsstrategie müssen dem Rechnung tragen. Internationalität ist selbstverständlicher Teil der institutionellen Kultur. Die Universität versteht sich als Knotenpunkt in den internationalen Netzwerken der professionellen und akademischen Communities.

2. Gesellschaftsrelevanz
Kunst und Design spielen eine wichtige Rolle im Hinblick auf Kultur und Identität. Die Universität sieht es als ihre Aufgabe, professionelle Kulturschaffende auszubilden bzw. Forscherinnen und Forscher zu fördern, die sich dessen bewusst sind und auf ihren jeweiligen Fachgebieten relevante Beiträge zum europäischen Integrationsprozess leisten können.

3. Qualitätsentwicklung
Nachhaltige Qualität kann aus unserer Sicht nur durch aktive Partizipation am Bologna-Prozess und am Konzept des lebensbegleitenden Lernens erreicht werden. Wir versuchen dem in der Curriculumentwicklung und durch Bemühungen um internationale Kooperationen in der Qualitätsentwicklung Rechnung zu tragen. 

ERASMUS+ als Instrument der Internationalisierungs-Strategie
Das Erasmus-Programm hat sich als ein wesentliches Mittel zur Internationalisierung etabliert. In den vergangenen Jahren ist es gelungen, Incoming- wie Outgoingzahlen relevant zu steigern. Besonders die Incomings werden als wichtig für die Internationalität der Universität angesehen. Durch sie wird sie für alle lebendig und wirksam - auch für jene, die (noch) nicht selbst mobil sind bzw. sein können. Die Internationalisierungsstrategie bezieht explizit alle Universitätsangehörigen ein. 

Miteinander und voneinander lernen - im europäischen Hochschulraum
Die Kunstuniversität Linz nimmt verstärkt an den Aktivitäten europäischer und internationaler Kunst- und Designhochschulnetzwerke CUMULUS und ELIA teil.

ERASMUS+ Partnerschaften spielen auch hier eine große Rolle und werden durch Mitgliedschaft gestärkt und ausgeweitet. Darüber hinaus ist die Diskussion zum Bologna-Prozess und zu Lebenslangem Lernen innerhalb dieser Netzwerke sowie die Zusammenarbeit in entsprechenden Projekten eine wesentliche Grundlage für die internationale Strategie der Kunstuniversität Linz. Voneinander zu lernen ist eine starke Motivation für die involvierten Institutionen wie auch für die beteiligten Personen.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Verhinderung aller Arten von Diskriminierung sind wichtige Ziele der Universität und es wird insbesondere im Rahmen internationaler Aktivitäten bestrebt, Offenheit, Integrationsbereitschaft und interkulturellen Dialog zu fördern, umzusetzen und zu kommunizieren.

Die internationale Mobilität von Studierenden, Lehrenden und anderen Angehörigen unserer Universität dient unterschiedlichen Zielen und Motivationen. Zum einen ist sie selbstverständlich fachlich und akademisch begründet, oft bezogen auf spezifische Fächer, und trägt so zur akademischen Profilierung bei. Daneben existieren aber auch allgemeinere Ziele und interkulturelle Motivationen, wie die Förderung multilingualer und komplementärer kultureller Erfahrungen, inter- und transkultureller sozialer und professioneller Kompetenzen und Beziehungen.

Wo auch immer, Gleichheit, Fairness, Nachhaltigkeit und die Förderung interkulturellen Austauschs sind bindende Grundsätze unseres Engagements im Ausland.

Kontakt
Regina Dicketmüller-Pointinger
international.office@ufg.at

Office Tage: MI und DO
T: +43 (0) 732 7898 2269

Kunstuniversität Linz
Rechts- und Studienabteilung
Hauptplatz 6, 3. Stock
4010 Linz | Austria