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Zulassung

Voraussetzungen zum Studium
Wer sich für das Studium Gestaltung: Technik.Textil qualifizieren will, muss das 17. Lebensjahr vollendet haben, eine positiv beurteilte Reifeprüfung oder ein abgeschlossenes Kunststudium oder eine dementsprechende Studienberechtigungsprüfung vorweisen und sich zeitgerecht für die Zulassungsprüfung anmelden.

Anmeldung und Zulassung
Im zweistufigen Aufnahmeverfahren wird die pädagogische und künstlerische Eignung getestet.

Pädagogische Eignung (Modul I)

Online Self-Assessment auf lehrerin-werden.at
Nach der Absolvierung des Online Self-Assessments können Sie sich zum Studium anmelden. Die Anmeldung zum Aufnahmeverfahren erfolgt über lehrerin-werden.at im Zeitraum von 1. April bis 22. August 2017

Künstlerische Eignung

Prüfungstermine finden zweimal jährlich, Anfang Juli und Ende August/Anfang September statt. Informationen über die aktuellen Prüfungstermine sowie zum Anmeldeverfahren erhalten Sie hier.
Die Eignung für dieses Lehramtsstudium wird anhand der von dem Bewerber/der Bewerberin mitgebrachten Präsentationsmappe, sowie einer eintägigen Klausurarbeit und einem Prüfungsgespräch festgestellt. Das Studium kann nur in Kombination mit einem anderen Lehramtsstudium studiert werden.
Es ist möglich, zu den Zulassungsprüfungen aller drei an der Kunstuniversität angebotenen Lehramtsstudien Gestaltung: Technik.Textil, Bildnerische Erziehung und Mediengestaltung anzutreten.

Die Zulassungsprüfung kann allerdings pro Studienjahr und pro Studienfach nur an einem Standort (z.B. Kunstuniversität Linz oder Mozarteum Salzburg) absolviert werden. Informelle Vorgespräche und Beratungen werden gerne gegen Voranmeldung im Institutsreferat durchgeführt.

Präsentationsmappe
Am Tag der Zulassungsprüfung müssen die Bewerber/Bewerberinnen eine Mappe mit eigenen Arbeiten, die ihre Auseinandersetzung mit gestalterischen und/oder künstlerischen Prozessen zeigen, mitbringen. Damit sind Werke gemeint, an denen abgelesen werden kann, dass die Bewerber/Bewerberinnen mit vertieftem Interesse eine gestalterisch-künstlerische Ausdrucksweise verfolgen.

Diese Beschäftigung wird anhand freier, zeichnerischer, gestalterischer Ausdrucksformen dargelegt, wie z.B.:

  • Farbkompositionen
  • abstrakte Musterbildungen
  • malerisch, zeichnerische Darstellung von Ideen
  • Collagen
  • Strukturenbildung, in Hinblick auf textile Oberflächengestaltung
  • Farbkollektionen
  • Formen
  • Zeichnungen: Naturstudien/Objektstudien
  • Darstellung von räumlichen Gegebenheiten (z.B. Fensterausblick, Fassaden, Stadtplätzen)
  • Ideenskizzen und/oder Entwurfszeichnungen für Produktgestaltung (Design) oder für Raumgestaltung (Architektur)
  • Fotos von plastischen Arbeiten (Skulptur, Kleinplastik....), Produkt- und/oder Bau-Modellen sowie "handwerklichen" Arbeiten aus dem technischen und/oder textilen Bereich  


Wichtig ist, in den Arbeiten die Suche nach einem Ausdrucksmittel zu erkennen, auch die Wiederholung von Themen, an denen sie selbst einen "Fortschritt”, eine Entwicklung erfahren haben. Der Zugang und der spielerische Umgang mit Materialien aller Art soll nachvollziehbar sein. Grundsätzlich soll vollkommen frei gezeigt werden, worin die künstlerische "Forschung”, die Begeisterung am kreativen, bildnerischen und gestalterischen Tun, liegt

Von Mitteln der "Inszenierung” von Wertigkeit wie Passepartout, Rahmung, aufkaschieren auf Kartons, Beschmückung, Dekor usw. ist unbedingt abzusehen! Wir erwarten authentische, direkte, unverfälschte Arbeitsproben und Fotografien!

Die Präsentationsmappe ist ein wesentlicher Bestandteil des mündlichen Gesprächs und muss nicht alle genannten Bereiche abdecken, da nicht vorausgesetzt werden kann, dass jeder Kandidat/jede Kandidatin bereits Erfahrungen in allen genannten Bereichen hat (Mappenberatung im Vorfeld ist möglich und wird empfohlen).

Bei einem Prüfungsantritt zu mehreren künstlerischen Lehramtsfächern kann/soll eine einheitliche Präsentationsmappe gezeigt werden und muss NICHT entsprechend den jeweiligen Studienrichtungen „aussortiert“ werden.

Klausurarbeit
Das Arbeitsmaterial für die Klausurarbeit (Schreib-, Zeichenutensilien, sowie Lineal, Schere, Papiermesser, Kleber und Klebeband, etc.) müssen die Bewerber/Bewerberinnen selbst mitbringen!  Allfälliges weiteres Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.

Für die verschiedenen Aufgabenstellungen und das persönliche Gespräch mit dem Prüfungssenat sollte ein ganzer Tag (ca. neun bis zehn Stunden) eingeplant werden. 



Prüfungsgespräch

Während der Klausurarbeit werden Ergebnisse und mitgebrachte Arbeiten, aber auch studienrelevante Themen, wie kulturelle Interessen und individuelle Motivation von einer mehrköpfigen Jury (Prüfungssenat) gemeinsam mit jedem Kandidaten/jeder Kandidatin besprochen. Erst dann entscheidet sich, wer sich am besten für das Studium eignet und für das Lehramtsstudium immatrikulieren kann.

Die Verordnung zum Aufnahmeverfahren wird demnächst veröffentlicht

Leitungsteam
Univ.-Prof. DI Dr. techn. Marion Starzacher
T: +43 (0) 732 7898 2344
M: + 43 (0) 676 847898 304
marion.starzacher@ufg.at

Univ.-Ass. Mag.art Ingrid Hackl
T: +43 (0) 732 7898 360
M: +43 (0) 676 847898 360
ingrid.hackl@ufg.at

Vorgespräch und Mappen-Beratung
Univ.-Ass. Mag. Astrid Young
M: +43 (0) 676 847898 349
astrid.young@ufg.at


Univ.-Ass. Mag.art. Ingrid Hackl
M: +43 (0) 676 84 7898 360
ingrid.hackl@ufg.at

Kontakt
Institutsreferat Kunst und Bildung
Kristina Hauser, MA
+43 (0) 732 7898 2464

institut-kub.office@ufg.at